Produktion im Hause Cheap
“Hier läuft die Ware nicht vom Band, hier schafft man noch mit Herz und Hand”
Dieser Leitspruch hängt in gemalter Version in einer Münchner Bäckerei. Und was für Brezen und Semmeln seine Gültigkeit trägt, kann uns für die Baumwollbedruckung nur Recht sein.
Im folgenden sind ein paar Einblicke in den umfangreichen Produktionsablauf gewährt.
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Nach Empfang wird die unbedruckte Ware durch den Leiter des Wareneingangs penibelst inspiziert.

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Wer die Farbe nicht ordentlich umrührt, braucht sich im Nachhinein nicht zu wundern, wenn die Drucke für die Katze sind.
Die Siebe werden bei mehrfarbigen Druckmotiven passergenauf aufeinander eingerichtet. “Mühsam ernährt sich das Eichhorn” und “Was lange währt, wird endlich gut” - auch hier wieder einmal zwei schäbige Bauernregeln, die das manchmal etwas langwierige Einpassen der Siebe nicht besser beschreiben könnten.
Mit roher Mannesgewalt wird die zähe, dickflüssige Farbe durch das Sieb auf das darunterliegende T-Shirt gedruckt. “schnell schnell - aber schön langsam”. Wichtig ist hierbei auch der grimmige Gesichtsausdruck, der, der ohnehin schon erschrockenen Farbe klar macht, wo der Hammer hängt und daß es nix zu lachen gibt, wenn man erst mal durch das Sieb gequetscht wird.
Das frisch bedruckte Shirt - lecker in 2 Farben. Mit Feingefühl wir das Shirt zum Fixieren der Druckfarben in den Backofen geschoben, an welchem man sich schon das ein oder andere Mal die Flossen verbrannt hat. Aua, yeah!
Bei 170 Grad im Ofen wird es dem Druck schnell warm um Herz. Nach wenigen Sekunden ist Schluß mit Rebellion und Widerspenstigeit - die Farben sind jetzt trocken aber noch heiß. Ein wenig abkühlen und fertig ist die Kiste.
Das Personal in der Aufkleberproduktion verliert ab und an den Verstand - Entgleisungen stehen auf der Tagesordnung und werden mit drakonischen Strafen geahndet.





